Arbeit mit Musikern

Arbeit mit Musikern und Sängern 

Ein Berufsmusiker spielt jede Woche rund 30 Stunden im Orchester, dazu kommt noch das tägliche Üben zu Hause. Die starke Beanspruchung und die immer gleichen Bewegungsabläufe haben Folgen für die Künstler: Dreiviertel aller Berufsmusiker können nur noch unter Schmerzen musizieren. Aber auch Musiker, die nicht beruflich spielen, können aufgrund der Körperhaltung beim Spielen der Instrumente oder beim Singen körperliche Verspannungen entwickeln.Wenn Sie Hilfe bekommen beim Erkennen Ihrer Bewegungsmuster, dann können diese Verspannungen gelöst werden.

Wer möchte nicht locker und frei musizieren?

Aber was ist das, locker und frei?

Wir müssen die Saiten greifen, die Tasten spielen, unsere Atmung extrem benutzen. Dazu brauchen wir Muskelkraft und hohe Konzentration.Wir wollen fehlerfrei spielen und unsere Aufmerksamkeit ist auf das Notenblatt, die Klaviatur, das Instrument gerichtet. Wie sollen wir da noch darauf achten können, ob unsere Körperhaltung locker bleibt?

Mit Freiheit, Flexibilität, spielerisch das Instrument spielen oder die Stimme benutzen, und sich ganz auf die Musik konzentrieren. Je offener und natürlicher die eigene Körperhaltung ist, desto leichter und lockerer kann das musizieren werden.

Es geht also nicht darum etwas richtiger oder besser zu machen, sondern während des Spielens den eigenen Körper wahrzunehmen und mit sich im Kontakt zu bleiben. Das wird deutlich „hörbar“ Ihr Spielen positiv beeinflussen.